, Kaderli Corine

Sölden 2019

ein kurz, verlängertes Wuchenende. Danke Petrus

Am Samstagmorgen versammelten wir uns um 3.45Uhr in Häusernmoos.

Alle frisch und munter packten ihr Gepäck in den Car. Die Vorfreude auf das tolle Wochenende mit Skifahren, Après-Ski und Baden war riesig. Die Fahrt verlief dank unserem Chauffeur Küsu reibungslos. An der Raststätte Troffana Tyrol verpflegten wir uns mit Gipfeli und Kaffee. Zur grossen Enttäuschung von Petra und Corine hatte das Restaurant keine Ovomaltine Beutel und sie mussten dann die warme Milch ohne Zusatz trinken. In dieser Hinsicht könnten die Österreicher noch was von uns Schweizer lernen.

Um 9.30 Uhr kamen wir nach einem kurzen Stau vor Sölden an. Angekommen, konnten wir direkt einchecken, Gepäck deponieren und uns parat machen. Ein wenig Sonne drückte durch den bedeckten Himmel hindurch und wir waren top motiviert. Leider hatten nicht nur wir die Sonne gesehen, sehr viele Menschen waren auf den Pisten und das Anstehen war bei den meisten ineffizient. In diesem Getümmel trennte sich die Gruppe schnell mal. Eine Gruppe, entschied mal etwas essen zu gehen, da es bald Mittag werde und viele Leute Hunger haben werden. Kluge Idee. Die Skilehrerinnen kannten nichts und stürzten sich in die zerfahrenen Pisten und gaben Vollgas. Andere nahmen es eher gemütlich, geniessten jedoch das schöne Wetter.

Als dann um 14Uhr Felix feststellte, dass in 5 Minuten das «Drückiphänomen» von Sölden stattfände, musste sich auch die Rasergruppe geschlagen geben und eine Bar aufsuchen. Der Nebel kam dann nach laaaaangen 5 Minuten kurz vorbei. Danke Felix, wir hatten Glück. Runter vom Berg verschlug es uns in die Kuckucksbar und wir fanden ein wenig Platz.

Die Skis lies man selbstverständlich draussen und stellte sie am Besten dort hin, wo man sie wieder finden wird. Klaus, stellte seine Skis hin und holte sie wieder am selben Ort ab. Klaus fuhr mit den Skilehrerinnen mit dem Taxi (der Rest nahm den Bus) nach Hause. Dort stellte er ganz erstaunt fest: die Stöcke waren leider die falschen.

Um 18.30Uhr trafen alle frisch geduscht zum Nachtessen ein und quetschten uns in den Saal. Es gab ein leckeres Nachtessen und bald verteilte sich die Gruppe in Sölden. Wir besuchten verschiedene Bars und Clubs. Wir hatten alle unseren Spass. Am frühen Morgen traf Klaus wohl ein Geistesblitz und er bemerkte, dass er wohl auch die falschen Skier hatte. Seine neu gemieteten Skier waren dann tatsächlich nicht da. Stattdessen standen im Skiraum zwei verschieden rote Skier. Schade. Klaus musste wohl oder übel, ohne seine «Atomic» nach Hause reisen.

Kurz vor 10Uhr nachdem alle reichlich gefrühstückt haben, kam die Information: 10.00Uhr Strassensperre Sölden- Längenfeld. So schnell wie noch nie, packten wir unser Gepäck in den Car und verständigten unsere Skigruppe im Gebiet oben. Diese kamen schnell vom Berg und alles verlief reibungslos.

Dann sind wir halt schneller Zuhause als gedacht. Soviel Schneefall und eine erhöhte Lawinengefahr führten jedoch dazu, dass wir eine weitere Nacht in Sölden bleiben konnten. Während dem Warten, vergnügten wir uns im Spa oder schlenderten durch Sölden, Aufgrund des Schneefalls konnten wir nichtmehr Skifahren. Nach einem gemütlichen, aber auch langen, wartenden Tag checkten wir wieder ein. Liessen es uns gut gehen mit einem guten Kaffee und bald gab es das Nachtessen. Nach dem Essen gingen die meisten in den Ausgang oder nahmen es gemütlich.

Unsere neuen Mitglieder; Vera, Nina und Christoph gaben das Beste von sich und passten perfekt zu unserer Truppe. Am Montagmorgen starteten wir um 9.00Uhr mit dem Car Richtung nach Hause. Nach zwei Zwischenstopps kamen wir um ca 17.00Uhr im Häusernmoos an. Niemand ist verunfallt, jedoch jemand um 2 Ski und 2 Stöcke leichter.

Daniel fasste unser Weekend perfekt zusammen:           

Das erste Mal so viele Menschen beim Anstehen gesehen

Das erste Mal im November so viel Schnee gehabt

Das erste Mal im November von der Aussenwelt abgeschnitten

Das erste Mal eine Sauna im Hotelzimmer

Das erste Mal Pouletflügeli am Salatbuffet gegessen

Das erste Mal erlebt, dass sich schwarze Skis mit rotem Belag zu ungleichen roten Skis mit schwarzem Belag verwandeln

Und noch nie so viel gelacht

Merci an Stefanie Käser für die Organisation

Merci Küsu für die sichere und perfekte Fahrt hin und her